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Das Monochord

Copyright Text und Bilder: 
H.-P. Beusch 

KLANG, DER INSPIRIERT


Foto: Thomas Kunz

Der Begriff  Monochord kommt aus der griechischen Antike und bezieht sich auf eine einsaitige Vorrichtung, mit der Pythagoras gearbeitet und die physikalischen Grundlagen unseres heutigen Tonsystems erforscht hat. Heute steht die Bezeichnung  für ein Instrument, mit mehreren gleich gestimmten Saiten, die beim Spiel ein weites Obertonspektrum erzeugen können.
Das Entstehen des heutigen Monochords zeigt meines Erachtens auch asiatische Einflüsse. Der Aufbau weist Ähnlichkeiten mit dem sehr alten chinesischen Guzheng und dem 13-saitigen Koto auf, das im 8. Jahrhundert  in der höfischen japanischen Musik populär wurde. Beide Instrumente haben jeweils etwa gleich lange Saiten, die einzeln durch Unterbauen verschiebbarer Stege gestimmt werden. 
Monochorde sind wunderschöne und vielseitige Musikinstrumente, die mit einfachen Mitteln ein enormes Spektrum von Klangfarben und Obertönen erzeugen können. Beim Hören entstehen wohltuende innere Ruhe, Entspannung und Erfüllung. Daher werden Monochorde gerne als Begleitinstrument bei Meditationen, Yogaübungen und in therapeutischen Bereichen gespielt. 
Darüber hinaus kann man mit Monochorden hervorragend Improvisieren und Experimentieren. Sie werden auch in der Musikpädagogik äußerst sinnvoll eingesetzt.
Für das Spielen sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Man streicht zunächst mit den Fingerkuppen zart über die Saiten und lauscht dem, was das Instrument einem zu sagen hat. Je nachdem, wie und wo die Saiten in Schwingung versetzt werden, zeigen sich unterschiedlichste Klangfarben und Obertöne. 
Jede Person wird ihre eigene Art zu musizieren entdecken.
Nichts ist festgelegt, vieles entsteht beim inspirierten Spiel mit zartesten Klängen und kräftigen Tönen, die sich zu einem sinnlichen Klangteppich verweben.

 

Stand: 5.10.2017